Pfarrei

Katholischer Pfarrverband Lalling

mit den Pfarreien Lalling, Hunding, Grattersdorf, Roggersing, Auerbach, Loh
 
Katholisches Pfarramt Grattersdorf:
Pfarrer Emil Dragula (bis 31.03.2017)
Vikar Yohan Injumala (ab 01.04.2017)
Untere Hofmark 5, 94541 Grattersdorf
Pfarrverband Lalling
Pfarrer Philipp Höppler
Hauptstraße 16, 94551 Lalling

Pfarrbüro Grattersdorf:
Pfarrsekretärin Edith Nickl

Bürozeiten:
Mittwoch von 8 - 11 Uhr
und nach Vereinbarung
 
Tel.: 09904/350
Fax.: 09904/7577
E-Mail:pfarramt.grattersdorf@bistum-passau.de

Pfarramt Lalling:
Pfarrsekretärin Fr. Laschinger

Bürozeiten:
Dienstags von 14.00 – 16.00 Uhr
Freitags von 8.00 – 12.00 Uhr
 
Tel.: 09904/84121
Fax: 09904/84123
E-Mail: pfarramt.lalling@bistum-passau.de

 

Gottesdienstzeiten Pfarrkirche St. Ägidius :

Sonntag 10.00 Uhr

bitte beachten Sie, dass in Grattersdorf kein Vorabendgottesdienst stattfindet.
Vorabendgottesdienst: abwechselnd in Loh und Roggersing, Beginn: 19.00 Uhr

 

 

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Pfarrkirche St. Ägidius Grattersdorf
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Filialkirche Roggersing "Johannes & Paulus"
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Dorfkapelle in Gottsmannsdorf
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Wallfahrtskirchlein Rastbuche
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Totenbretter Wallfahrtskirche Rastbuche

 

Pfarrkirche St. Ägidius
Um 1330 hat es in Grattersdorf bereits eine Kirche gegeben, über deren Bauart und Aussehen jedoch nichts bekannt ist. Das heutige spätgotische Gotteshaus wurde 1536 bis 1539 durch Veit von Ouchberg errichtet. Sie gehörte, wie Roggersing, zur Urpfarrei Schwanenkirchen. Über die Entstehung der Pfarrei gibt es zwei Daten. 1639 oder 1646. Sie war dem Passauer Domkapitel inkorporiert, das Patronatsrecht stand dem jeweiligen Hofmarksinhaber zu.
Das Gotteshaus wurde 1536 bis 1539 in spätgotischem Stil erbaut. Der zweijochige, eingezogene Chor schließt in drei Seiten des Achtecks. Die Figuration des Netzrippengewölbes erinnert an den Burghausener Baumeister Hans Wechselberger. ein Schlussstein im Langhaus trägt die Jahreszahl 1539. An den Fenstern des Langhauses wurde das Maßwerk später ausgebrochen. Das Untergeschoß des Turmes ist alt, besaß einst ein Tonnengewölbe und diente als Sakristei, während das als Oratorium bezeichnete Obergeschoß 1876 bis 1879 errichtet wurde. Der mit einer barocken Zwiebelkuppel gedeckte Turm wurde 1867 um ein Geschoß erhöht und mit einem neugotischen Pyramidenhelm versehen. 1838 wollte man das Kirchenschiff nach Westen verlängern. Wegen der schlampig gezeichneten Pläne wurde der Pfarrer vom königlichen Bezirksamt Deggendorf gerüffelt, zur Ausführung ist es nicht gekommen. Erst 1965 bis 1966 wurde das langersehnte Vorhaben verwirklicht. Im Zuge dieser Renovierung wurde die gesamte neugotische Ausstattung beseitigt. Schon 1951 waren die drei neugotischen Altäre purifiziert und das gesamte Gesprenge beseitigt worden.

 

Filialkirche Roggersing Johannes und Paulus
Roggersing ein kleiner Ort in der Gemeinde Gratersdorf, 903 erstmals urkundlich erwähnt, besitzt eine prächtige Kirche. Leider ist jedoch weder der Baumeister noch der genaue Zeitpunkt der Entstehung bekannt. Auf Grund der baulichen Merkmale ist aber auf eine Erbauung um 1450 zu schließen und nicht wie Pfarrer Klämpfl berichtet, im Jahre 1206. Es ist jedoch möglich, dass bereits vorher eine hölzerne Kirche bestanden hat.
Die Kirche ist eine spätgotische Saalkirche mit gewölbtem Chor, in dessen Kirchenschiff früher eine hölzerne Flachdecke und an den Wänden Bilder von Heiligen waren. Geweiht wurde das Gotteshaus den Märtyrern Johannes und Paulus, den "Wetterheiligen". In Roggersing fanden sehr lange Zeit Wallfahrten, besonders zum hl. Leonhard statt.

 

 

 

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